Cour Cheverny: Das Gold-Nugget des Loir et Cher

Kennen Sie die Weine der Loire? Alle kennen die Weine der Loire! Aus diesem Grund werde ich hier nicht von Chinon, Bourgueil oder Vouvray sprechen, sondern von Cour-Cheverny.  Diese Appellation erstreckt sich südöstlich von Blois, in 11 Gemeinden der Sologne, auf einer Gesamtfläche von 60 Hektar. Sie erzeugt ausschließlich Weißweine aus einer einzige Rebsorte mit einem herrlich altmodischen Namen:

Cour Cheverny : Die Hochburg des Romorantin

Dieses Gewächs hat eine köstliche Geschichte. Franz I. hat es 1519 in diese Region eingeführt und in der Nähe der Burg Romorantin, wo seine Mutter lebte, angepflanzt. Die Rebschößlinge passten sich dem Klima und dem Boden so gut an, dass die Rebsorte Romorantin genannt wurde, deren Appellation Cour-Cherverny heute die Exklusivitätsrechte über dieses Silikatterroir bewahrt.

Cour Cherverny : Eine einzigartige Persönlichkeit

Die Weine von Cour-Cheverny haben eine strohgelbe Farbe und Aromen von Apfel, Birne, Akazienblüten, Honig, und mineralische Noten. Zart am Gaumen, ruft beim ersten Anflug Erinnerungen an Röstaromen wach. Lebhaft und anhaltend können diese Weine sich als elegant erweisen und gut einige Jahre lagern. Sie können jede Art von Speisen begleiten, Aufschnitt, Flußfische wie Zander, Lachs, und auch Meeresfrüchte, ein gegrilltes Hähnchen...

 

Cour Cheverny : Praktische Übungen

Hier sehen wir eine Cuvée, die uns ganz besonders verführt hat, sowohl durch ihre aromatische Persönlichkeit als auch durch ihre Regelmäßigkeit:

Winzer von Mont-Près-Chambord

85/100 Cuvée Royale 2009 : Hellgelbe Farbe. Bei Belüften öffnet sich die zunächst diskrete Nase auf Noten von reifen, roten Beeren und Mandeln. Ziemlich kräftig am Gaumen, strukturiert, wo man das Mandelaroma wiederfindet. Ein feiner Wein der Gastronomie, den man, warum nicht, zu einer Forelle  mit Mandeln servieren kann.

 

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